Glossar Buchstabe V

Mit freundlicher Genehmigung vom ZVK

Versicherungspflichtgrenze  
Die Versicherungspflichtgrenze legt fest, bis zu welcher Höhe des jährlichen Bruttoarbeitsentgelts Arbeitnehmer der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unterliegen. Diese Versicherungspflichtgrenze liegt im Jahr 2006 bei 47.250 Euro.
Für Arbeitnehmer, deren Jahresarbeitsentgelt am 31.12.2002 über der Versicherungspflichtgrenze des Jahres 2002 lag und die an diesem Tag privat krankenversichert waren, gilt seit dem Jahr 2003 eine besondere Versicherungspflichtgrenze. Im Jahr 2006 beträgt diese 42.750 Euro.
Arbeitnehmer, deren Bruttoarbeitsentgelt oberhalb der für sie maßgeblichen Grenze liegt, haben die Wahl: Sie können als freiwilliges Mitglied in der GKV bleiben oder sich bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichern.  Wer sich für einen Wechsel entscheidet, kann nur unter speziellen Bedingungen zurück in die gesetzliche Krankenversicherung.

Verweildauer
Der Begriff Verweildauer (oder Aufenthaltsdauer) wird im Gesundheitswesen gebraucht. Er gibt die Zeit an, die ein Patient in einem Krankenhaus stationär behandelt wird. Mit der Einführung der DRG’s wird nun die Verweildauer exakt definiert in:
Untere Grenzverweildauer: wird der Patient früher entlassen erfolgt ein Abschlag der Vergütung
Obere Grenzverweildauer: liegt der Patient länger, erfolgt ein Zuschlag zur Vergütung
Mittlere Verweildauer: die durchschnittliche Liegezeit eines Patienten in der jeweiligen Fallgruppe.

VOD 
Verband der Osteopathen Deutschland e.V. (VOD e.V.)

0621-71 27 27

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