Glossar Buchstabe K

Mit freundlicher Genehmigung vom ZVK

kardio-
Wortteil: Herz-

Kardiologie
Schwerpunkt der Inneren Medizin; Lehre vom Herzen und den Herzkrankheiten; (kardio- : Wortteil Herz-)

kardiovaskulär
das Herz-Kreislauf-System betreffend

Karies
Zahnfäule. Die Zahnhartsubstanz wird zerstört, im weiteren Verlauf wird der Zahnnerv angegriffen. Unzureichende Mundhygiene fördert in starker Weise die Entstehung von Karies; es entsteht das umgangssprachliche „Loch im Zahn“. Karies entsteht durch die Säure, welche von den Karies bildenden Bakterien produziert wird. Diese Säure bewirkt eine Entkalkung des Zahnschmelzes bis in das Zahninnere. Als Grundlage für ihre zerstörerische Wirkung benötigen die Bakterien Kohlehydrate, die in Form von Zucker in der Nahrung meist mehr als ausreichend vorhanden sind. Regelmäßige Zahnreinigung kann der Kariesbildung wirksam vorbeugen, ebenso der weitestgehende Verzicht auf Zucker in der Nahrung.

Karpaltunnelsyndrom
Einengung des Mittelarmnervs in der Handwurzel, was zu Schmerzen, Missempfindungen und Muskelschwäche der Hand führt.

Karzinom
bösartiger, allgemein als „Krebs“ bezeichneter Tumor

Kassenarzt
Jeder Vertragsarzt ist Mitglied einer Kassenärztlichen Vereinigung, die die von den Krankenkassen zur Verfügung gestellte Gesamtvergütung als Honorare an die Mitglieder auszahlt. Will sich ein Arzt als Vertragsarzt niederlassen, so darf er dies nur dort tun, wo es noch freie Arztsitze gibt (Bedarfsgerechte Versorgung).
(Quelle:ZVK)

Kassenärztliche Vereinigung
Alle Ärzte, die gesetzlich Krankenversicherte behandeln, müssen Mitglieder einer Kassenärztlichen Vereinigung sein. Diese hat dafür zu sorgen, dass die Versicherten in ihrer Region ausreichend und zweckmäßig versorgt werden. Von den Krankenkassen auf Länderebene erhalten sie dazu Geld. Das verteilen sie als leistungsbezogenes Honorar an die Ärzte.
(Quelle:ZVK)

Katarakt
Trübung der Augenlinse; Grauer Star

Katheter
Starres oder elastisches schlauchförmiges Instrument zur Einführung in Hohlorgane oder Blutgefäße (Blasenkatheter, Venenkatheter, u.a.); Katheter werden u.a. zur Entleerung, Spülung oder Einbringung von Heilmitteln oder Nahrung verwendet.

Kaufunktionsstörungen
Beschwerden im Kieferbereich, welche durch Störungen des Bewegungsapparates des menschlichen Kausystems – also insbesondere der Kaumuskulatur, Kiefergelenke und Kauflächen – hervorgerufen werden. Ursachen für Kaufunktionsstörungen können Überlastungsschäden durch Pressen, Reiben oder Knirschen der Zähne, rheumatische Erkrankungen oder Verletzungen sein.

KBV
Seit dem Jahr 2005 wird die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) – die Organisation, die auf Bundesebene alle Ärzte vertritt, die in ihren Praxen Kassenpatienten behandeln – von einem hauptamtlichen, zweiköpfigen Vorstand geleitet.
(Quelle:ZVK)

Keramik-Inlays
Inlays (Einlagefüllungen), die aus zahnfarbener Keramik hergestellt werden. Ein Keramik-Inlay wird nach einer beim Zahnarzt angefertigten Matrize im Zahnlabor erstellt und als vorbereiteter Zahnersatz unter Verwendung eines Kunststoffzements fast spaltfrei in den Hohlraum des betroffenen Zahnes eingeklebt.

Keratokonus
Besondere (kegelförmige) Art der Hornhautverkrümmung

Kiefergelenkanalyse
meint die besonders auf eine Schmerzentstehung im Kiefergelenk ausgerichtete Funktionsanlyse.

Kiefergelenkbehandlung
Gezielte Behandlung eines erkrankten Kiefergelenkes. Verspannungen der Kau-, Hals- und Nackenmuskulatur, Schluckbeschwerden, Geräusche und Schmerzen im Gelenk sowie starke Kopfschmerzen im Schläfenbereich deuten auf ein behandlungsbedürftiges Kiefergelenk hin.

Kiefergelenkdiagnostik
Wegen der Komplexität der Strukturen im Schädelbereich sollte eine klinische Untersuchung durch geeignete röntgenologische Verfahren ergänzt werden, um die Art und Schwere einer Kiefergelenkerkrankung fest zu stellen.

Kiefergelenkdysfunktion
Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Erkrankungen des Kiefergelenks. Ursache von primären Kiefergelenkerkrankungen können Infektionen, Verletzungen oder Entwicklungsstörungen sein. Ursachen für sekundäre Kiefergelenkerkrankungen sind Funktionsstörungen bzw. Fehlstellungen; sie können bei Nichtbehandlung zu einer dauerhaften Schädigung des Gelenks führen.

Kiefergelenktherapie
Siehe Kiefergelenkbehandlung.

Kieferorthopädie
Kieferorthopädie (Abkürzung: KFO) ist ein Fachgebiet innerhalb der Zahnheilkunde, das sich mit der Erkennung, Verhütung und Behandlung von Fehlstellungen des Gebisses und des Kiefers befasst. Diese so genannten Anomalien sind nicht unbedingt angeboren. Ein Großteil der Fehlstellungen ist vermeidbar. Die geschützte Bezeichnung „Kieferorthopäde“ darf ein Zahnarzt verwenden, wenn er nach seinem Studium eine mindestens dreijährige Weiterbildung durchlaufen und die anschließende Prüfung bestanden hat. Die Weiterbildung findet über Universitätskliniken und weiterbildungsberechtigte Kieferorthopäden statt.
Behandlungen können bis ins Erwachsenenalter hinein notwendig oder sinnvoll sein. In der Regel werden vor allem Kinder kieferorthopädisch behandelt, da der günstigste Zeitraum für kieferorthopädische Behandlungen in der Phase des Kieferwachstums liegt. Behandlungen bei Erwachsenen dauern meist erheblich länger als bei jungen Patienten. Damit sich Zähne nach der Behandlung nicht wieder in ihre alte Stellung zurückbewegen, ist eine „Retentionszeit“ zu berücksichtigen, in der das Ergebnis stabilisiert wird. Diese Retentionszeit kann sich bei Erwachsenen über mehrere Jahre erstrecken. Fehlstellungen stellen ein ästhetisches Problem dar (gerade bei Erwachsenen spielen ästhetische Ansprüche oft eine große Rolle), können aber auch zu gesundheitlichen Schäden führen. So stellt bei eng- und schief stehenden Zähnen beispielsweise die Reinigung des Mundraumes ein Problem dar. Folge können Karies, Erkrankungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparats sein. Ein gestörter Zusammenbiss verursacht Probleme beim Abbeißen oder Kauen, kann aber auch Schmerzen und Schäden im Kiefergelenk hervorrufen. Behandlungsplan und Apparaturen werden für den Patienten individuell angefertigt. Da Techniken und Materialien konsequent weiterentwickelt wurden, wird die kieferorthopädische Behandlung immer angenehmer für den Patienten; gleichzeitig werden die Ergebnisse immer optimaler. Es gibt festsitzende und herausnehmbare Behandlungsgeräte. Welche Behandlungsmethode angewandt wird, ist abhängig von der Art und Größe der notwendigen Zahnbewegungen. Während herausnehmbare Behandlungsapparate vom Patienten selber eingesetzt und entfernt werden können, werden festsitzende Apparaturen vom Arzt eingesetzt und herausgenommen.

Kieferorthopädische Apparatur
meint solche Hilfsmittel bzw. Techniken, welche vom Patienten dauerhaft im Mund oder an den Zähnen getragen werden zur Korrektur von Zahn- oder Kieferfehlstellungen dienen.

Kielbrust
Fehlbildung des Brustkorbs, bei der das Brustbein stark nach vorne gewölbt ist, ugs. auch „Hühnerbrust“ genannt.

Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie
Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie umfasst die Erkennung, Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen der inneren Drüsen bei Kindern und Jugendlichen, beispielsweise Störungen des Wachstums, der Gewichtsentwicklung oder der Geschlechts- und der Pubertätsentwicklung, aber auch die verschiedenen Diabetes-Formen einschließlich der unterschiedlichen Formen der Insulinbehandlung bei Kindern und Jugendlichen, oder auch Ernährungsberatung.

Kinder-Gastroenterologie
Diagnose und Behandlung von Magen- und Darmkrankheiten bei Kindern.

Kinder-Gastroenterologie
Kinder-Gastroenterologie umfasst Vorbeugung, Erkennung, nicht-operative Behandlung und Nachsorge von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Verdauungstraktes einschließlich Leber, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse bei Kindern und Jugendlichen, aber auch die Erkennung und Behandlung von Ernährungsstörungen oder die Nachsorge und Langzeitbetreuung von Kindern mit Lebertransplantation.

Kinder-Nephrologie
Kinder-Nephrologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, nicht-operative Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen der Niere und ableitenden Harnwege bei Kindern und Jugendlichen. Dazu gehören Dialyse und andere Blutreinigungsverfahren bei Vergiftungen oder Stoffwechselerkrankungen oder auch die Nachsorge und Langzeitbetreuung von Kindern mit Nierentransplantation.

Kinder-Orthopädie
Kinder-Orthopädie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, operative und nicht-operative Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen sowie angeborenen und erworbenen Formveränderungen und Fehlbildungen des Bewegungsapparates (also der Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen) im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter.

Kinder-Pneumologie
Kinder-Pneumologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, nicht-operative Behandlung und Nachsorge von angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Lunge, der oberen und unteren Atemwege und des Brustfells sowie der damit verbundenen, allergischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.

Kinder-Rheumatologie
Kinder-Rheumatologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung, nicht-operative Behandlung und Nachsorge von Erkrankungen des „rheumatischen Formenkreises“ bei Kindern und Jugendlichen. Der rheumatische Formenkreis ist eine Zusammenfassung unterschiedlicher Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates, zum Beispiel entzündlich-rheumatische Erkrankungen (u. a. akutes, rheumatisches Fieber oder Rheumatoid-Arthritis), degenerativer Rheumatismus (u. a. Arthrosen) oder Weichteilrheumatismus.

Kinesiologie
Kinesiologie ist ursprünglich die Lehre von den inneren und äußeren Bewegungen und dem Bewegt-Sein des Menschen (kinein = bewegen, Logos = Lehre).
Kinesiologen arbeiten mit dem Wissen um die Zusammenhänge zwischen Muskeln, Organen, Gefühlen und Denkstrukturen. Sie spüren Stress und Blockaden in diesen speziellen Bereichen auf.
Ziel der Arbeit ist, blockierte Energien in den Fluss zu bringen, und das harmonische Zusammenspiel – das gesunde Gleichgewicht – dieser Funktionen wieder herzustellen. Dies geschieht in so genannten „Balancen“.
Die Kinesiologie ist eine der modernsten Methoden zur Stress-Reduktion.
Kinesiologische Techniken fließen in viele Berufe ein: bei Ärzten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Heilpraktikern. Diese umgrenzen durch spezielle Muskeltests genau ihre Behandlungsschritte.
Berufsbegleitend wird Kinesiologie zur Verbesserung von Leistungen und Fähigkeiten am Arbeitsplatz angewendet.

kinetisch
die Bewegung betreffend; Bewegungsabläufe betreffend

Klassische Massagetherapie (KMT)
Kombination aus verschiedenen Griffen, die eine bessere Durchblutung, Lockerung und Entkrampfung bewirken soll. Sie wird hauptsächlich bei Verspannungen, Muskelschmerzen und durch Verspannungen hervorgerufene Kopfschmerzen am Rücken und den Extremitäten eingesetzt.

klimakterisch
stufenartig

Klimakterium
Wechseljahre der Frau; Die Wechseljahre bezeichnen eine Übergangsphase, in der eine hormonelle Umstellung (beispielsweise der Rückgang des Östrogens) stattfindet und die Regelblutungen langsam aufhören. Das Klimakterium kann mehrere Jahre dauern und ist oft mit Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen bis hin zu Depressionen verbunden. Das Alter, in welchem die Wechseljahre beginnen, kann stark schwanken, liegt aber gewöhnlicherweise zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr.

Klinisch Orientierte Psychomotorik
Die Klinisch Orientierte Psychomotorik (KOPM) ist ein physiotherapeutisches Behandlungskonzept. Dieses Behandlungskonzept befasst sich mit dem engen Zusammenspiel zwischen Seele (Psyche) und Bewegung (Motorik).

klinische Untersuchung
Untersuchung eines Patienten mit einfachen Hilfsmitteln (Abhören, Abtasten, Betrachten).

Knochendichte
Wird als das Verhältnis der mineralisierten Knochensubstanz zu einem bestimmten Knochenvolumen definiert. Sie macht eine Aussage über die Festigkeit der Knochen. Die Knochendichte hängt von vielen individuellen Einflüssen ab. Sie nimmt bei Kindern und Jugendlichen sowie darüber hinaus kontinuierlich zu, bis sie im Alter zwischen 25 bis 30 Jahren den Maximalwert erreicht. Dieser Maximalwert liegt bei Männern durchschnittlich ca. 30% höher als bei Frauen. Im weiteren Lebenslauf nimmt die Knochendichte mit zunehmenden Alter stetig ab, wobei diese Abnahme bei Frauen jenseits der 50er besonders stark sein kann, so dass es zu einer Osteoporose kommen kann. Männer sind weniger gefährdet.

Knochendichtebestimmung
Oder Knochendichtemessung heißt mit dem Fachbegriff Densitometrie, wobei dieser allgemein die Messung der Dichte eines Gewebes bezeichnet. Im engeren Sinne ist damit auch die Messung der Knochendichte gemeint, für die derzeit drei verschieden Methoden zur Verfügung stehen.
1. Die weit verbreitete Standardmethode (DEXA), welche mittels Röntgenstrahlen bei relativ geringer Strahlenbelastung eine standardisierte regelmäßige (z.B. jährlich) Messung ermöglicht. Allerdings lässt sie eine beginnende Knochendichteabnahme im Frühstadium nicht erkennen.
2. Die Quantitative Computertomographie ist zur Erkennung einer beginnenden Knochendichteminderung geeignet. Allerdings verursacht sie höhere Kosten und Strahlenbelastung.
3. Die Quantitative Ultraschallmessung weist keine Strahlenbelastung auf, ergibt allerdings weniger interpretationssichere Ergebnisse als die beiden anderen Methoden.

Kofferdam
Gummituch, das den zu behandelnden Zahn gegenüber der Mundhöhle isoliert und trockenes und sauberes Arbeiten ermöglicht.

Kognition
Kognition ist eine allgemeine Bezeichnung für den Komplex von Wahrnehmung, Denken, Erkennen, Erinnern. Kognitive Funktionen können gestört sein und äußern sich z.B. als Gedächtnis- oder Denkstörung.
(Quelle: ZVK)

kollateral
seitlich oder auf der gleichen Seite; benachbart

Kolonie
Ansiedlung

Koloskopie
Spiegelung des Dickdarms mit einem speziellen Endoskop (Koloskop)

Komorbidität
Unterschiedliche, eigenständige Krankheitsbilder, die gleichzeitig bei einem Patienten beobachtet werden.

kompetenzzentrierte Methode
Hierbei werden Grundarbeitsfähigkeiten, wie z.B. Ausdauer, Konzentration, Sorgfalt, Genauigkeit, eigenständiges Arbeiten und planvolles Vorgehen geübt. Der Arbeitsprozess und die Bewältigung der dabei eventuell auftauchenden Probleme stehen im Vordergrund. Anhand einer klar strukturierten, evtl. vorgegebenen Arbeit soll der Patient elementare Vorgehens- und Arbeitsweisen wieder erlernen.

komplex
umfassend

Komposit
(lat. compositum = Zusammengesetztes); allgemein: zusammengesetzte Materialien; in der Zahnmedizin: Materialien für Füllungen, zusammengesetzt aus mehrerern Kunststoffen.

Kompression
Zusammendrückung

Kondensation
Verdichtung, Verflüssigung

kondensiert
verdichtet

Kondition
körperliche Leistungsfähigkeit

Kondom
Das Kondom wird unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr übergerollt, sodass kein Kontakt zwischen dem Sperma und der Scheide zustande kommen kann.
Es schützt vor jeglichen sexuell übertragbaren Krankheiten. Man sollte darauf achten, dass das Kondom ein Prüfsiegel hat, nicht abgelaufen ist und richtig gelagert wurde. Denn durch Temperaturschwankungen oder Lagerung im Portemonnaie kann der Latex porös werden.

Konfektionsware
Fertigware

Konfusion
Verwirrung, Zerstreuung, Durcheinander

Konisation
Operative Entnahme eines kegelförmigen Gewebestückes aus dem Muttermund. Wird bei beginnendem Gebärmutterhalskrebs durchgeführt.

Konjunktivitis
Bindehautentzündung

konkav
nach innen gewölbt

Konkrement
Festes Gebilde im Körper, das durch die Ablagerung gelöster Substanzen entstanden ist (z.B. Gallenstein). In der Zahnmedizin: Ablagerungen auf der Wurzeloberfläche.

konservativ
bewahrend; nicht-operativ oder schonend-operativ

Konservierende Zahnheilkunde
Die konservierende Zahnheilkunde beschäftigt sich mit vorbeugenden und therapeutischen Maßnahmen, welche Zähne in ihrer Form und Funktion erhalten oder wieder herstellen helfen, ohne künstlichen Ersatz zu verwenden. Die Zahnerhaltungskunde umfasst mehrere Gebiete: Prophylaxe, Fissurenversiegelung, Endodontie, u. a.

Kontaktallergie
Allergieform, die sich durch Hautausschlag äußert und durch direkten Hautkontakt mit dem allergieauslösenden Stoff ausgelöst wird.

Kontamination, kontaminiert
Verunreinigung durch chemische Substanzen, Mikroorganismen, biologische Gifte, u.a.

Kontinuität
Zusammenhang; lückenloses Ineinanderübergehen von z.B. Geweben

Kontraindikation
Gegenanzeige; Umstände (z.B. eine bestimmte Krankheit), die eine therapeutische Maßnahme, welche ansonsten angeraten wäre, verbieten.

Kontraktion
das Sichzusammenziehen

Kontrastmittel
diagnostische Hilfsmittel bei bildgebenden Verfahren (z.B. Röntgendiagnostik) zur Darstellung von Körperstrukturen

konvex
nach außen gewölbt

Konzeption
Empfängnis; Vereinigung von Ei- und Samenzelle

Koordination
Abstimmen und Zusammenwirken von Funktionen. Koordinierte Bewegungsabläufe zeichnen sich durch ein gut funktionierendes Zusammenspiel von Bewegungen v. a. in Bezug auf Bewegungsökonomie, -genauigkeit, -rhythmus aus.
(Quelle: ZVK)

koronar
kranzförmig; kranzförmige Gefäße / Herzkranzgefäße betreffend

Koronarsport
Speziell überwachter Sport für Herzpatienten
(Quelle: ZVK)

Kosmetik
Schönheitspflege

kosmetisch
verschönernd

Kraft
Kräfte sind ein gedankliches Konzept der Physik, zu beobachten und zu messen ist die Wirkung von Kräften. Auch Bewegungen des menschlichen Körpers sind sichtbare Wirkungen von Kräften. Der angemessene Umgang mit Kraft und die Kräftigung der Muskulatur ist wichtiger Bestandteil in der physiotherapeutischen Arbeit.
(Quelle: ZVK)

kranio-
Wortteil: Schädel-

Krankengymnastik
Krankengymnastik = Physiotherapie. 1994 wurde mit der Novellierung des Berufsgesetzes (Novelle = Gesetzesnachtrag) im wiedervereinigten Deutschland eine einheitliche Ausbildung geschaffen und gleichzeitig die Berufsbezeichnung „Krankengymnast“ durch die international übliche Bezeichnung „Physiotherapeut“ ersetzt.

Krebs
umgangs-/allgemeinsprachliche Bezeichnung für einen bösartigen Tumor (Tumor = Schwellung, Geschwulst bei Körpergeweben).

Krone
„Krone“ meint zunächst den mit Schmelz bedeckten sichtbaren Teil des natürlichen Zahnes. Weiterhin wird auch ein künstlicher Ersatz der natürlichen Krone (oder eines Teils davon) als „Krone“ bezeichnet. Im Gegensatz zu einer im oder am Zahn verankerten Füllung überzieht eine Krone den vorher geschliffenen Zahn als eine „schützende Hülle“, welche mittels spezieller Befestigungselemente dauerhaft auf dem Zahnstumpf befestigt wird, nachdem sie im Zahnlabor vorgefertigt wurde.

kryo-
Wortteil: „Kälte-„, „Eis-“

Kryotherapie
Kältebehandlung; In der Kältebehandlung werden Eisbeutel, Kältepackungen, u.a. benutzt, um dem Körper lokal Wärme zu entziehen. Die Kältetherapie kann angewendet werden bei akuten Schmerzzuständen, Entzündungen, Schwellungen oder im Rahmen einer Reiztherapie.

Kupferkette
Die Kupferkette besteht aus 4 oder 6 auf einen Nylonfaden aufgereihten Kupferzylindern, je nach Größe der Gebärmutter.
Die kleine Version wirkt bis zu 3 Jahre, die große bis zu 5. Das eine Ende der Kette wird von innen in der Gebärmutter mit einigen Stichen angenäht (schmerzfrei), das andere Ende hängt frei. Das Kupfer setzt kontinuierlich Kupfer-Ionen frei, was Spermien abtötet und in der Gebärmutter eine entzündungsähnliche Reaktion auslöst. Hierdurch wird das Ei an der Einnistung gehindert.
Die Kupferkette ist auch als Notfalllösung, kurz nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, einsetzbar.

Kupferspirale
Die Kupferspirale ist ein T-förmiges Kunststoffteil, um dessen Mittelstück Kupferdraht gewickelt ist. Sie kann während eine normalen gynäkologischen Untersuchung eingesetzt werden.
Der Sitz wird etwa jedes halbe Jahr per Ultraschall kontrolliert. Das Kupfer setzt kontinuierlich Kupfer-Ionen frei, was Spermien abtötet und in der Gebärmutter eine entzündungsähnliche Reaktion auslöst. Hierdurch wird das Ei an der Einnistung gehindert.
Die Kupferspirale ist auch als Notfalllösung, kurz nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr, einsetzbar. Im Falle einer Schwangerschaft muss sie jedoch entfernt werden.

kurativ
heilend

Kurzwelle
Variante der Thermotherapie, da das bestrahlte Gewebe erwärmt wird. Häufige Anwendung bei Rheuma, Haut- und Muskelerkrankungen.

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